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Studioaufnahme: Stapel Styropor-Dämmplatten, Zementsack und Kunststoff-Fensterelement nebeneinander

Branche

Bau & Ausbau

Dämmplatten, Fensterelemente, Sanitärkeramik: Im Bau- und Ausbaubereich ist die Ware sperrig und druckempfindlich zugleich — sie hält nur zusammen, wenn sie gleichmäßig gesichert wird.

Diese Warengruppen verpacken unsere Anlagen bereits

  • Baustoffe
  • Dämmstoffe
  • Styropor-Platten
  • Fensterelemente
  • Sanitärtechnik

Aus dieser Branche vertrauen uns unter anderem

  • Raab Karcher

Was ist beim Verpacken von Baustoffen und Ausbauelementen anders?

Die Ware ist sperrig und druckempfindlich zugleich — Dämmplatten geben nach, Fenster und Sanitärkeramik haben empfindliche Kanten.

Auf einer Palette Dämmstoff liegt viel Volumen bei wenig Gewicht. Wird sie von Hand gesichert, entscheidet das Gefühl des Mitarbeiters darüber, wie fest gezogen wird — und dieses Gefühl ist von Palette zu Palette verschieden. Bei Styropor-Platten sieht man das Ergebnis sofort: eingedrückte Kanten und verzogene Stapel.

Baustoffe dagegen sind schwer und kantig, Fensterelemente groß und empfindlich. Unsere Systeme sind modular aufgebaut und verpacken kleine, große, leichte und schwere Produkte, ohne dass mehrere Abläufe nebeneinander laufen müssen.

Warum ist fester wickeln bei Dämmstoffen keine Lösung?

Mehr Folie erhöht vor allem den Materialverbrauch. Ist die Spannung ungleichmäßig, bleibt die Palette trotzdem instabil — und zu viel Folie kann die Ware sogar verformen.

Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die gleichmäßige Sicherung. Eine Maschine spannt die Folie technisch vor: Der Materialverbrauch sinkt, während die Palette stabiler wird. Von Hand ist beides zugleich kaum zu erreichen.

Bei leichter, großvolumiger Ware fällt das doppelt ins Gewicht. Eine hohe Dämmstoffpalette braucht viele Umläufe, und jeder Umlauf kostet Folie. Wer hier gleichmäßig statt fest wickelt, spart Material und Schäden in einem Zug.

Was bringt Kantenschutz bei Fenstern und Sanitärtechnik?

Er verteilt den Zug der Folie auf die Fläche, statt ihn auf die Kante wirken zu lassen.

Große Elemente haben wenige Auflagepunkte und oft eine empfindliche Oberfläche. Zieht die Folie direkt über die Kante, entstehen genau dort Druckstellen — bei beschichteten Rahmen oder Keramik ist der Schaden sichtbar und die Lieferung strittig.

Kantenschutz ist eines der Module, die sich in die Anlage einbinden lassen — ebenso wie Fördertechnik, Etikettierung, Wiegetechnik, Qualitätssicherung und Palettierung. Welche Bausteine Ihr Ablauf wirklich braucht, zeigt die Analyse des Verpackungsprozesses.

Wie viele Paletten pro Stunde sind realistisch?

Von Hand etwa 20 bis 30, halbautomatisch 35 bis 60, vollautomatisch 70 bis über 100 Paletten pro Stunde.

Bei sperriger Ware kommt der Weg dazu. Wer eine hohe Dämmstoffpalette von Hand umwickelt, läuft viele Runden um die Ladung — und das bei jeder Palette. Eine Anlage macht dieselben Umläufe in gleichbleibender Zeit, unabhängig davon, wie spät es in der Schicht ist.

Unsere vollautomatischen Anlagen erreichen bis zu 800 Paletten je 8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Von Hand sind es im selben Zeitraum etwa 160 Paletten — bei vollem Personaleinsatz.

Lohnt sich das auch, wenn die Mengen übers Jahr schwanken?

Gerade dann: Mehr Personal löst den Engpass nur so lange, wie genug Personal da ist.

Häufig wird versucht, Spitzen durch mehr Einsatz aufzufangen. Kurzfristig verbessert sich die Lage, der Engpass verschwindet jedoch nicht. Sobald Mengen schwanken oder jemand ausfällt, tritt dasselbe Problem erneut auf — der Ablauf bleibt von einzelnen Tätigkeiten abhängig.

Ein stabiler Ablauf nimmt die Spitze dagegen mit: Paletten werden kontinuierlich weitergegeben, statt sich vor dem Verpacken zu sammeln. Ungenutzte Kapazität zeigt sich übrigens an Wartezeiten — Mitarbeiter warten auf Paletten oder Paletten auf den Versand.

Ab wann lohnt sich die Umstellung?

Meist ab 150 bis 250 Paletten pro Tag — oder sobald täglich mehrere Stunden ans Wickeln gebunden sind.

Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb. Hier kommt dazu, dass sich Aufwand und Schaden auf viele kleine Posten verteilen: ein paar gedrückte Platten hier, eine halbe Stunde Nacharbeit da, eine strittige Lieferung im Monat. In der Summe steht das in keiner Kostenstelle.

Welche Variante wirtschaftlich ist, hängt an Produkt, Platz und Ablauf. Deshalb steht bei uns die Analyse des Verpackungsprozesses vor der Maschinenauswahl, nicht umgekehrt.

Ihr Einsparpotenzial

Was bringt das in Ihrem Versand?

Dämmstoff oder Baustoff: Der Rechner geht nach der Menge, nicht nach dem Gewicht. Die Leistungswerte stammen aus unserer Praxis — den Rest geben Sie vor.

Von Hand

Gebundene Arbeitszeit
–
Personalkosten pro Tag
–
Versand fertig nach
–

Vollautomatisch

Gebundene Arbeitszeit
–
Personalkosten pro Tag
–
Versand fertig nach
–

Frei werdende Arbeitszeit pro Tag –

Im Verpacken gebundene Personalkosten – werden pro Jahr frei

Grundlage: 25 Paletten pro Stunde und Mitarbeiter von Hand (Combipack-Praxiswert 20–30), vollautomatisch 800 Paletten je 8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Gerechnet mit 250 Arbeitstagen im Jahr.
Nicht enthalten: Folienersparnis, vermiedene Transportschäden, Anschaffung, Wartung und Energie. Der Rechner zeigt allein die gebundene Arbeitszeit und ihre Kosten — keine Investitionsrechnung.
Hinweis: In der Praxis wird selten Personal abgebaut. Die Stunden stehen dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden.

Häufige Fragen zur Palettenverpackung

Ab wie vielen Paletten lohnt sich ein Palettenwickler?

Meist ab dem Zeitpunkt, an dem täglich mehrere Stunden Arbeitszeit für das Wickeln gebunden werden oder etwa ab 150 bis 250 Paletten pro Tag. Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb.

Spart ein Palettenwickler wirklich Personal?

Ja, Mitarbeiter werden wieder für produktivere Tätigkeiten frei. Die Verpackungsprozesse laufen automatisch nebenbei statt als manueller Arbeitsschritt.

Wird mit einer Maschine weniger Folie verbraucht?

Ja. Da die Folie technisch gleichmäßig vorgespannt wird, sinkt der Materialverbrauch bei gleichzeitig besserer Stabilität der Palette.

Funktioniert das auch bei unterschiedlichen Produkten?

Gerade bei wechselnden Formaten bringt Automatisierung Vorteile, da die Verpackungsqualität unabhängig vom Bediener gleich bleibt.

Wie finde ich heraus, ob sich eine Anlage für meine Produkte eignet?

Viele Unternehmen testen ihre Produkte praktisch, um Stabilität, Ablauf und Geschwindigkeit vor der Entscheidung zu prüfen — kostenlos auf der Testanlage in Wuppertal.

Muss ich vor dem Kauf genau wissen, welche Maschine ich brauche?

Nein. In der Praxis wird zuerst der Verpackungsprozess analysiert und getestet. Dabei zeigt sich, welche Leistung, Bauform und Automatisierungsgrad tatsächlich sinnvoll sind. Die Anlage wird anschließend an Produkt, Platz und Ablauf angepasst — nicht umgekehrt.

Testen Sie es mit Ihrer eigenen Ware

Bringen Sie Ihre Produkte zu uns nach Wuppertal — wir verpacken sie kostenlos auf unserer Testanlage. Sie sehen das Ergebnis, bevor über eine Maschine gesprochen wird.

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Oder direkt: 0202 94601860 · info@combipack.eu