Branche
Chemie, Pharma & Hygiene
Vom gefüllten Fass bis zum leichten Hygienepaket: In Chemie, Pharma und Hygiene laufen Gebinde über denselben letzten Arbeitsschritt, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Diese Warengruppen verpacken unsere Anlagen bereits
- Kanister
- Ölfässer
- Waschmittel
- Hygiene-Material
- Pharma-Erzeugnisse
Aus dieser Branche vertrauen uns unter anderem
Was ist beim Verpacken in Chemie, Pharma und Hygiene anders?
Die Gebinde liegen weit auseinander — vom schweren Fass bis zur leichten, sperrigen Hygieneware — und laufen trotzdem über denselben letzten Arbeitsschritt.
Ein gefülltes Ölfass bringt mehrere hundert Kilogramm auf die Palette, ein Paket Hygienematerial einen Bruchteil davon. Dazwischen liegen Kanister, Kartons und Umverpackungen. Von Hand heißt das: Jede Palette wird anders angefasst, und wie gut sie gesichert ist, hängt daran, wer gerade wickelt.
Genau dafür sind unsere Systeme modular aufgebaut. Sie verpacken kleine, große, leichte und schwere Produkte, ohne dass mehrere Abläufe nebeneinander laufen müssen. Das spart Platz und macht den Ablauf einfacher.
Warum sind Fässer und Kanister schwerer zu sichern als Kartonware?
Runde Gebinde berühren einander nur an schmalen Linien, und flüssiger Inhalt bewegt sich beim Bremsen mit.
Kartons verzahnen sich gegenseitig, Fässer und Kanister tun das nicht: Die Lagen verhaken sich nicht, die Ladung hält allein über die Folie zusammen. Beim Transport wirken Beschleunigungen, Bremsen und Vibrationen — ist die Palette nicht als Einheit gesichert, verschieben sich einzelne Gebinde gegeneinander.
Mehr Folie löst das selten. Ist die Spannung ungleichmäßig, bleibt die Palette trotzdem instabil, und zu viel Folie kann die Ware sogar verformen. Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die gleichmäßige Sicherung mit definierter Vorspannung — und die bekommt man von Hand kaum zweimal gleich hin.
Was bringt ein gleichbleibender Ablauf bei gekennzeichneter Ware?
Jede Palette wird gleich gewickelt — damit sitzt auch die Kennzeichnung bei jeder Palette an derselben Stelle.
Unterschiedliche Mitarbeiter sichern unterschiedlich fest und setzen die Folie unterschiedlich an. Dadurch ist nicht nur jede Palette anders stabil; es verdeckt auch einmal eine Lage, was sichtbar bleiben sollte. Ein reproduzierbarer Ablauf sorgt dafür, dass jede Ladung gleich aussieht und gleich gesichert ist.
Etikettierung ist eines der Module, die sich in die Anlage einbinden lassen — ebenso wie Kantenschutz, Fördertechnik, Wiegetechnik, Qualitätssicherung und Palettierung. Was Ihre Ware tragen muss, gibt Ihr eigenes Regelwerk vor. Wo und wie die Anlage es anbringt, klären wir vorher in der Prozessanalyse.
Wie viele Paletten pro Stunde sind realistisch?
Von Hand etwa 20 bis 30, halbautomatisch 35 bis 60, vollautomatisch 70 bis über 100 Paletten pro Stunde.
Bei schweren Gebinden kommt zur Zeit noch die körperliche Seite dazu. Wer eine Fasspalette von Hand umwickelt, geht in die Hocke, läuft um die Ladung herum und hält dabei die Spannung. Am Ende einer Schicht sieht das Ergebnis anders aus als am Anfang — bei einer Maschine nicht.
Unsere vollautomatischen Anlagen erreichen bis zu 800 Paletten je 8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Von Hand sind es im selben Zeitraum etwa 160 Paletten — bei vollem Personaleinsatz.
Was kostet eine beschädigte Palette hier wirklich?
Mehr als den Warenwert: Es kommen Nacharbeit, erneutes Verpacken und Kennzeichnen sowie der Abstimmungsaufwand dazu.
Beschädigte Ware entsteht selten erst im Lkw. Meist beginnt das Problem schon beim Verpacken: Gebinde bewegen sich, Druck verteilt sich ungleichmäßig, die Palette verliert ihre Stabilität.
Bei Ware, die gekennzeichnet sein muss, hängt an jedem Umpacken mehr als ein Handgriff: Die Palette muss neu gesichert und neu gekennzeichnet werden, bevor sie wieder auf den Weg geht. Wiederkehrende Schäden weisen dabei fast immer auf den Verpackungsablauf hin — nicht auf den Transportweg.
Ab wann lohnt sich die Umstellung?
Meist ab 150 bis 250 Paletten pro Tag — oder sobald täglich mehrere Stunden ans Wickeln gebunden sind.
Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb. In dieser Branche kommt ein zweiter Punkt dazu: Wo schwere Gebinde von Hand gesichert werden, ist jede Palette auch eine körperliche Belastung — und die fällt in keiner Kostenstelle auf, solange niemand ausfällt.
Welche Variante wirtschaftlich ist, hängt an Produkt, Platz und Ablauf. Deshalb steht bei uns die Analyse des Verpackungsprozesses vor der Maschinenauswahl, nicht umgekehrt.
Ihr Einsparpotenzial
Was bringt das in Ihrem Versand?
Ob Fass, Kanister oder Hygieneware: Die gebundene Arbeitszeit hängt an der Menge, nicht am Produkt. Die Leistungswerte stammen aus unserer Praxis — den Rest geben Sie vor.
Von Hand
- Gebundene Arbeitszeit
- –
- Personalkosten pro Tag
- –
- Versand fertig nach
- –
Vollautomatisch
- Gebundene Arbeitszeit
- –
- Personalkosten pro Tag
- –
- Versand fertig nach
- –
Frei werdende Arbeitszeit pro Tag –
Im Verpacken gebundene Personalkosten – werden pro Jahr frei
Grundlage: 25 Paletten pro Stunde und Mitarbeiter von Hand
(Combipack-Praxiswert 20–30), vollautomatisch 800 Paletten je
8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Gerechnet mit
250 Arbeitstagen im Jahr.
Nicht enthalten: Folienersparnis, vermiedene
Transportschäden, Anschaffung, Wartung und Energie. Der Rechner zeigt
allein die gebundene Arbeitszeit und ihre Kosten — keine
Investitionsrechnung.
Hinweis: In der Praxis wird selten Personal abgebaut.
Die Stunden stehen dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden.
Häufige Fragen zur Palettenverpackung
Ab wie vielen Paletten lohnt sich ein Palettenwickler?
Meist ab dem Zeitpunkt, an dem täglich mehrere Stunden Arbeitszeit für das Wickeln gebunden werden oder etwa ab 150 bis 250 Paletten pro Tag. Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb.
Spart ein Palettenwickler wirklich Personal?
Ja, Mitarbeiter werden wieder für produktivere Tätigkeiten frei. Die Verpackungsprozesse laufen automatisch nebenbei statt als manueller Arbeitsschritt.
Wird mit einer Maschine weniger Folie verbraucht?
Ja. Da die Folie technisch gleichmäßig vorgespannt wird, sinkt der Materialverbrauch bei gleichzeitig besserer Stabilität der Palette.
Funktioniert das auch bei unterschiedlichen Produkten?
Gerade bei wechselnden Formaten bringt Automatisierung Vorteile, da die Verpackungsqualität unabhängig vom Bediener gleich bleibt.
Wie finde ich heraus, ob sich eine Anlage für meine Produkte eignet?
Viele Unternehmen testen ihre Produkte praktisch, um Stabilität, Ablauf und Geschwindigkeit vor der Entscheidung zu prüfen — kostenlos auf der Testanlage in Wuppertal.
Muss ich vor dem Kauf genau wissen, welche Maschine ich brauche?
Nein. In der Praxis wird zuerst der Verpackungsprozess analysiert und getestet. Dabei zeigt sich, welche Leistung, Bauform und Automatisierungsgrad tatsächlich sinnvoll sind. Die Anlage wird anschließend an Produkt, Platz und Ablauf angepasst — nicht umgekehrt.
Testen Sie es mit Ihrer eigenen Ware
Bringen Sie Ihre Produkte zu uns nach Wuppertal — wir verpacken sie kostenlos auf unserer Testanlage. Sie sehen das Ergebnis, bevor über eine Maschine gesprochen wird.
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