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Studioaufnahme: Papierrolle, Papphülse und Wellpappkarton nebeneinander

Branche

Papier & Verpackung

Papierrollen, Hülsen, Wellpappe: In dieser Branche ist die Ware selbst Verpackung — und jede Druckstelle ist kein Schönheitsfehler, sondern Ausschuss.

Diese Warengruppen verpacken unsere Anlagen bereits

  • Papierrollen
  • Papphülsen
  • Wellpappe
  • Kartonagen

Was ist beim Verpacken von Papier und Wellpappe anders?

Die Ware ist selbst Verpackung — eine Druckstelle am Karton ist kein Schönheitsfehler, sondern macht das Produkt unverkäuflich.

Bei den meisten Gütern schützt die Transportverpackung den Inhalt, und eine Schramme außen bleibt folgenlos. Hier ist es umgekehrt: Was außen passiert, passiert am Produkt. Eine gestauchte Kante, eine eingedrückte Lage oder eine aufgeriebene Rollenstirn geht als Reklamation zurück, obwohl nichts fehlt.

Deshalb zählt in dieser Branche nicht, wie fest gesichert wird, sondern wie gleichmäßig. Unterschiedliche Mitarbeiter sichern unterschiedlich fest — damit ist jede Palette anders stabil und anders beansprucht. Ein reproduzierbarer Ablauf macht aus dem Gefühl eine Einstellung.

Warum sind Rollen und Hülsen auf der Palette so heikel?

Sie haben keinen Formschluss: Nichts hält sie in Position außer der Folie und ihrem eigenen Gewicht.

Kartonstapel verzahnen sich gegenseitig, Rollen und Hülsen tun das nicht. Beim Transport wirken Beschleunigungen, Bremsen und Vibrationen — ist die Ladung nicht als Einheit mit der Palette verbunden, beginnt die Bewegung genau dort, wo zwei runde Körper aneinanderliegen.

Gleichzeitig verträgt die Stirnseite einer Rolle wenig. Wer dagegenhält, indem er fester zieht, verlagert das Problem nur: Zu viel Folie kann die Ware verformen, und ungleichmäßige Spannung lässt die Palette trotzdem wandern. Entscheidend ist die gleichmäßige Sicherung mit definierter Vorspannung.

Was bringt Automatisierung bei hohen Stückzahlen?

Sie nimmt den Engpass aus dem Ablauf — und der sitzt fast immer beim Verpacken.

Ein Engpass entsteht dort, wo ein Schritt länger dauert als die anderen. Dann warten Paletten, obwohl an anderer Stelle gearbeitet werden könnte. Das Verpacken ist meist der letzte manuelle Schritt vor dem Versand, an dem alle vorherigen Arbeitsschritte zusammenlaufen — wird jede Palette einzeln bearbeitet, entsteht automatisch Wartezeit.

Ein stabiler Ablauf bedeutet, dass jeder Schritt ähnlich lange dauert. Dann laufen Tätigkeiten parallel statt nacheinander, und Paletten werden kontinuierlich weitergegeben, statt sich vor dem Verpacken zu sammeln. Das erhöht den Durchsatz stärker als jedes kurzfristige Beschleunigen einzelner Schritte.

Wie viele Paletten pro Stunde sind realistisch?

Von Hand etwa 20 bis 30, halbautomatisch 35 bis 60, vollautomatisch 70 bis über 100 Paletten pro Stunde.

Unsere vollautomatischen Anlagen erreichen bis zu 800 Paletten je 8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Von Hand sind es im selben Zeitraum etwa 160 Paletten — bei vollem Personaleinsatz.

Wichtiger als die Spitzenzahl ist, dass sie planbar bleibt. Eine Anlage liefert dieselbe Leistung am Schichtende wie am Schichtanfang; der Versand richtet sich dann nach der Produktion statt umgekehrt.

Wie viel Folie spart eine Anlage?

Weniger Material bei stabilerer Palette, weil die Folie technisch gleichmäßig vorgespannt wird.

Von Hand entsteht Sicherheit durch Umläufe: Wer unsicher ist, wickelt eine Runde mehr. Eine Anlage erreicht dieselbe Stabilität mit definierter Vorspannung statt mit Menge — der Materialverbrauch sinkt, während die Palette besser hält.

Wie groß die Ersparnis im einzelnen Betrieb ausfällt, hängt an Ware, Palettenhöhe und bisherigem Wickelbild. Belastbar sagen lässt sich das erst nach einem Test mit Ihrer eigenen Ware — deshalb gibt es den kostenlos.

Ab wann lohnt sich die Umstellung?

Meist ab 150 bis 250 Paletten pro Tag — eine Menge, die in dieser Branche schnell erreicht ist.

Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb. Wo Verpackungsmaterial hergestellt wird, ist die eigentliche Frage deshalb selten, ob sich Automatisierung rechnet, sondern wie weit sie gehen soll: halbautomatisch mit kurzer Bedienphase je Palette oder vollautomatisch mit Überwachung und Folienwechsel.

Welche Variante wirtschaftlich ist, hängt an Produkt, Platz und Ablauf. Deshalb steht bei uns die Analyse des Verpackungsprozesses vor der Maschinenauswahl, nicht umgekehrt.

Ihr Einsparpotenzial

Was bringt das in Ihrem Versand?

Rollen, Hülsen oder Kartonagen: Der Rechner geht allein nach der Menge. Die Leistungswerte stammen aus unserer Praxis — den Rest geben Sie vor.

Von Hand

Gebundene Arbeitszeit
–
Personalkosten pro Tag
–
Versand fertig nach
–

Vollautomatisch

Gebundene Arbeitszeit
–
Personalkosten pro Tag
–
Versand fertig nach
–

Frei werdende Arbeitszeit pro Tag –

Im Verpacken gebundene Personalkosten – werden pro Jahr frei

Grundlage: 25 Paletten pro Stunde und Mitarbeiter von Hand (Combipack-Praxiswert 20–30), vollautomatisch 800 Paletten je 8-Stunden-Schicht bei rund 30 Minuten Personalaufwand. Gerechnet mit 250 Arbeitstagen im Jahr.
Nicht enthalten: Folienersparnis, vermiedene Transportschäden, Anschaffung, Wartung und Energie. Der Rechner zeigt allein die gebundene Arbeitszeit und ihre Kosten — keine Investitionsrechnung.
Hinweis: In der Praxis wird selten Personal abgebaut. Die Stunden stehen dort zur Verfügung, wo sie gebraucht werden.

Häufige Fragen zur Palettenverpackung

Ab wie vielen Paletten lohnt sich ein Palettenwickler?

Meist ab dem Zeitpunkt, an dem täglich mehrere Stunden Arbeitszeit für das Wickeln gebunden werden oder etwa ab 150 bis 250 Paletten pro Tag. Entscheidend ist weniger die Menge als die Prozessbelastung im Betrieb.

Spart ein Palettenwickler wirklich Personal?

Ja, Mitarbeiter werden wieder für produktivere Tätigkeiten frei. Die Verpackungsprozesse laufen automatisch nebenbei statt als manueller Arbeitsschritt.

Wird mit einer Maschine weniger Folie verbraucht?

Ja. Da die Folie technisch gleichmäßig vorgespannt wird, sinkt der Materialverbrauch bei gleichzeitig besserer Stabilität der Palette.

Funktioniert das auch bei unterschiedlichen Produkten?

Gerade bei wechselnden Formaten bringt Automatisierung Vorteile, da die Verpackungsqualität unabhängig vom Bediener gleich bleibt.

Wie finde ich heraus, ob sich eine Anlage für meine Produkte eignet?

Viele Unternehmen testen ihre Produkte praktisch, um Stabilität, Ablauf und Geschwindigkeit vor der Entscheidung zu prüfen — kostenlos auf der Testanlage in Wuppertal.

Muss ich vor dem Kauf genau wissen, welche Maschine ich brauche?

Nein. In der Praxis wird zuerst der Verpackungsprozess analysiert und getestet. Dabei zeigt sich, welche Leistung, Bauform und Automatisierungsgrad tatsächlich sinnvoll sind. Die Anlage wird anschließend an Produkt, Platz und Ablauf angepasst — nicht umgekehrt.

Testen Sie es mit Ihrer eigenen Ware

Bringen Sie Ihre Produkte zu uns nach Wuppertal — wir verpacken sie kostenlos auf unserer Testanlage. Sie sehen das Ergebnis, bevor über eine Maschine gesprochen wird.

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Oder direkt: 0202 94601860 · info@combipack.eu